Bahamas
Keine Einkommensteuer, keine Kapitalertragsteuer, keine Vermögen- und keine Erbschaftsteuer, 30 Flugminuten vor Florida: Die Bahamas sind das klassische Null-Steuer-Ziel der westlichen Hemisphäre. Der Eintritt hat seinen Preis: Die Permanent Residency kostet seit 2025 eine Million Dollar Investment, und das Inselleben liegt 62 Prozent über deutschen Kosten. Die ehrliche Gesamtrechnung.
Steuerliche Beratung zum Umzug auf die Bahamas buchenDrei Bahamas-Folgen, inklusive Residency-Reform und Pillar-2-Einordnung, in der Galerie unten, alle auf unserem YouTube-Kanal Perspektive Ausland.
0 %
Einkommen-, Kapitalertrag-, Vermögen- und Erbschaftsteuer
1 Mio. $
Mindest-Investment für die Permanent Residency seit Januar 2025
BEATS
Remote-Work-Visum für ein Jahr, die günstige Eintrittstür
+62 %
Lebenshaltungskosten über Deutschland, Mieten mehr als das Doppelte
30 min
Flug nach Miami: Anbindung, die kein anderes Null-Steuer-Ziel bietet
700
Inseln und Cays, von Nassau-Trubel bis Out-Island-Stille
Die Bahamas sind das Lehrbuch: keine Einkommensteuer, keine Kapitalertragsteuer, keine Vermögensteuer, keine Erbschaft- und Schenkungsteuer, und das seit Jahrzehnten stabil unter beiden politischen Lagern. Der Staat finanziert sich über Mehrwertsteuer (10 Prozent), Zölle, Stempel- und Grundsteuern, Du bezahlst die Null also an der Kasse und beim Immobilienkauf, nicht auf dem Steuerbescheid. Die OECD-Mindeststeuer hat daran für Privatpersonen nichts geändert: Seit 2025 erhebt das Land eine 15-Prozent-Abgabe ausschließlich auf multinationale Konzerne ab 750 Millionen Euro Umsatz, Deine Dividenden, Trading-Gewinne und Firmenerträge bleiben unberührt, unser Video unten ordnet die Schlagzeile ein. Der Eintritt ist die eigentliche Hürde: Die Permanent Residency verlangt seit Januar 2025 ein Investment von 1 Million US-Dollar (Immobilie, 10 Jahre zu halten; ab 1,5 Millionen im Schnellverfahren binnen Wochen), darunter bleiben die jährliche Residenz und das BEATS-Remote-Visum als Wege auf die Inseln.
Die Gegenrechnung gehört dazu: Es gibt kein DBA mit Deutschland, als Nullsteuer-Ziel löst der Wegzug bei entsprechender Vorgeschichte die erweiterte beschränkte Steuerpflicht aus, und das Leben kostet 62 Prozent mehr als in Deutschland (Mieten mehr als das Doppelte), fast alles wird importiert und verzollt. Dazu kommen Hurrikan-Saison und Nassau-Schattenseiten. Die Bahamas sind ein Vermögens-Standort, kein Sparmodell, wer das Budget mitbringt, bekommt dafür die beste Kombination aus Null-Steuer und US-Anbindung, die es gibt.
Alle Details und den weltweiten Vergleich findest Du in unserem Steueratlas.
Einstündiges Beratungsgespräch mit Sebastian
Steuerliche Beratung zum Umzug auf die Bahamas buchenRund 700 Inseln und Cays, verstreut über 800 Kilometer Atlantik zwischen Florida und Kuba, nur etwa 30 davon bewohnt: Die Bahamas sind kein Karibik-Punkt, sondern ein eigenes Insel-Universum, mit Wasser in Farbtönen, die selbst aus dem All fotografiert werden.
Nassau auf New Providence bündelt zwei Drittel der 400.000 Einwohner, Banken, Behörden, Privatschulen und den internationalen Flughafen; die gehobenen Wohnlagen heißen Lyford Cay, Old Fort Bay und Albany, dazu Paradise Island mit dem Atlantis-Resort. Grand Bahama mit Freeport bietet Freihandelszonen-Struktur, die Exumas das berühmteste Wasser des Planeten (samt schwimmender Schweine), Eleuthera und Harbour Island die rosa Strände der Prominenz, und die Abacos das Segel-Revier, das nach Hurrikan Dorian eindrucksvoll wiederaufgebaut wurde. Kolumbus' erste Landung in der Neuen Welt 1492 fand übrigens hier statt, auf San Salvador im Südosten des Archipels, die Bahamas stehen buchstäblich am Anfang der westlichen Auswanderungs-Geschichte.

„Expulsis piratis, restituta commercia. Die Piraten vertrieben, der Handel wiederhergestellt."Wahlspruch der Kolonie Bahamas, angenommen nach der Vertreibung der Piraten durch Gouverneur Woodes Rogers, der am 26. Juli 1718 in Nassau landete
„Forward, Upward, Onward Together. Vorwärts, aufwärts, weiter, gemeinsam."Nationaler Wahlspruch der Bahamas seit der Unabhängigkeit am 10. Juli 1973
Die beiden Wahlsprüche erzählen die Geschichte des Landes in zwei Sätzen: von der Piratenrepublik über die britische Handelskolonie zum unabhängigen Finanzplatz. Der Ruf, den der erste Satz beenden sollte, hängt den Bahamas allerdings bis heute nach, was die regelmäßigen Prüfungen durch OECD und EU zeigen.
Rund 400.000 Einwohner, englischsprachig, Commonwealth-Mitglied mit Westminster-Demokratie seit der Unabhängigkeit 1973, Linksverkehr und ein Rechtssystem nach englischem Vorbild: Die Bahamas verbinden britische Institutionen-Tradition mit dem Takt der nahen USA, der US-Dollar zirkuliert parallel zum 1:1 gekoppelten Bahama-Dollar, und Miami ist für viele Bewohner näher als die eigenen Out Islands. Die Gesellschaft ist kirchlich geprägt, herzlich und serviceerfahren, Ausländer machen einen erheblichen Teil der Wohnbevölkerung aus, und die internationale Community aus Bankern, Fonds-Managern, Krypto-Veteranen und Ruheständlern ist eingespielt wie an wenigen Orten der Welt. Das Junkanoo-Festival zum Jahreswechsel, Conch-Salat am Fischerstand und die Sonntags-Kirchenkultur erden den Finanzplatz dabei auf angenehme Weise im echten Leben.
Die Infrastruktur ist zweigeteilt: Nassau bietet Privatschulen von internationalem Rang, Privatkliniken, Marinas und Direktflüge nach London, New York, Toronto und in die halbe US-Ostküste; ernste medizinische Fälle fliegen nach Florida (30 Minuten, die Evakuierungs-Versicherung gehört deshalb zur Grundausstattung jedes Residenten, nicht zur Kür). Auf den Out Islands wird das Leben schnell einfach, mit Generator, Zisterne und Versorgungsboot als Alltagsvokabeln.
Die Ehrlichkeit. Nassau kämpft abseits der guten Viertel mit Kriminalität (die Wohnlagen-Wahl ist keine Geschmacksfrage, sondern Sicherheitskonzept), die Hurrikan-Saison von Juni bis November ist real (Dorian 2019 verwüstete Abaco und Grand Bahama), Versicherungen sind teuer geworden, und die Import-Ökonomie macht jeden Supermarktkorb zum Erlebnis. Wer die Bahamas als günstiges Aussteiger-Paradies plant, hat den falschen Archipel; wer Vermögen strukturiert und Budget mitbringt, findet kaum bessere Bedingungen.
Auf Einkommen, Kapitalerträge, Vermögen, Erbschaften und Schenkungen erheben die Bahamas keine Steuern, es existiert schlicht keine Einkommensteuer-Veranlagung für Privatpersonen. Der Staat finanziert sich über die Mehrwertsteuer von 10 Prozent, Importzölle (die viele Waren spürbar verteuern), Stamp Duty und Grunderwerbsabgaben beim Immobilienkauf (kombiniert um 10 Prozent, beim Erwerb einkalkulieren) sowie eine moderate jährliche Grundsteuer mit Freibetrag für selbstgenutzte Objekte. Sozialabgaben (National Insurance) fallen auf Erwerbstätigkeit an, bleiben aber überschaubar.
Seit 2025 erheben die Bahamas eine Qualified Domestic Minimum Top-up Tax von 15 Prozent, aber ausschließlich auf Geschäftseinheiten multinationaler Konzerne mit über 750 Millionen Euro Konzernumsatz, die OECD-Pillar-2-Pflichtübung, mit der das Land die Einnahmen lieber selbst vereinnahmt, als sie anderen Staaten zu überlassen. Für Privatpersonen, Family Offices und normale Unternehmen ändert sich nichts, und genau diese Abgrenzung erklärt unser Video in der Galerie.
Drei Wege führen auf die Inseln: Das BEATS-Programm (Bahamas Extended Access Travel Stay) gibt Remote Workern und Studenten einen einjährigen, verlängerbaren Aufenthalt mit kleiner Gebühr, der günstige Test-Ballon vor jeder größeren Entscheidung. Die Annual Residency verlängert den legalen Aufenthalt jährlich (mit Nachweis von ausreichenden Mitteln und einer Unterkunft). Und die Economic Permanent Residency ist das eigentliche Ziel: unbefristetes Aufenthaltsrecht gegen Investment von mindestens 1 Million US-Dollar in Wohnimmobilien (seit 1. Januar 2025; zuvor 750.000), zehn Jahre zu halten, mit beschleunigter Bearbeitung ab 1,5 Millionen. Für die steuerliche Ansässigkeit gegenüber Deutschland zählt wie immer der echte Lebensmittelpunkt, nicht das Zertifikat, und ein Annual/PR-Status ersetzt keine substanzielle Präsenz.
Zwischen Deutschland und den Bahamas besteht kein Doppelbesteuerungsabkommen: Deutsche Einkünfte bleiben ohne Abkommens-Schutz in Deutschland steuerpflichtig, und als Nullsteuer-Ziel steht die erweiterte beschränkte Steuerpflicht (bis zu zehn Jahre bei fortbestehenden wesentlichen Interessen) auf jedem Prüfzettel. Deutsche Quellen gehören vor dem Umzug gekappt oder umstrukturiert, hier entscheidet sich die Gestaltung.

✓ Die Bahamas lohnen sich für
✗ Eher nicht für
Die Null-Steuer-Alternativen im Vergleich: Cayman Islands (britisches Overseas Territory, ähnliches Preisniveau), Dubai (Null mit Metropole) und Französisch-Polynesien (Null mit EU-Bürger-Zugang, aber am Ende der Welt).
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Steuerliche Beratung zum Umzug auf die Bahamas buchenDeutsche reisen bis zu 90 Tage visumfrei ein; für den Daueraufenthalt führen BEATS (ein Jahr, remote), Annual Residency (jährlich, mit Mittel- und Unterkunftsnachweis) oder die Economic Permanent Residency (1 Million Dollar, unbefristet) zum Ziel, Arbeitserlaubnisse für den lokalen Arbeitsmarkt sind dagegen restriktiv und teuer, das Land schützt einheimische Jobs konsequent. Immobilienkäufe stehen Ausländern offen (größere Objekte mit Registrierung), die Nebenkosten um 10 Prozent und die seit 2025 erhöhte PR-Schwelle gehören ins Budget, und die Grundsteuer bleibt mit Selbstnutzer-Freibetrag moderat.
Praktisch: Der Bahama-Dollar hängt 1:1 am US-Dollar (US-Währung wird überall genommen), die Banken arbeiten auf internationalem Standard mit gründlicher Compliance, und die Bahamas melden im CRS, die Null funktioniert über Recht, nicht über Verstecken. Privatschulen und Kliniken in Nassau sind exzellent und teuer, die Evakuierungs- und Sachversicherungen nach den Hurrikan-Jahren ebenfalls, und wer Out Islands plant, denkt in Generatoren, Zisternen und Bootslogistik.
| Steuer | Satz |
|---|---|
| Einkommensteuer | keine |
| Kapitalerträge / Kursgewinne | keine |
| Vermögensteuer | keine |
| Erbschaft- und Schenkungsteuer | keine |
| Mehrwertsteuer (VAT) | 10 % |
| Immobilienerwerb (VAT/Stamp kombiniert) | ca. 10 %, gestaffelt |
| Grundsteuer (jährlich) | moderat, Freibetrag für Selbstnutzer |
| Pillar-2-Mindeststeuer | 15 %, NUR Konzerne ab 750 Mio. € Umsatz |
| Sozialabgaben (National Insurance) | moderat, auf Erwerbstätigkeit |
| DBA mit Deutschland | nein |
Vollständige Sätze und den weltweiten Vergleich findest Du im Steueratlas.
Ohne DBA gilt die Grundregel: Deutschland besteuert die deutsche Rente weiter (beschränkte Steuerpflicht, auf Antrag unbeschränkte Veranlagung mit Grundfreibetrag), die Bahamas selbst besteuern sie nicht. Steuerlich ändert der Umzug an der Rente also wenig, die Rechnung dreht sich um Vermögen und Kosten: Kapitalerträge und Nachlass bleiben unbesteuert, aber das Leben kostet 62 Prozent mehr, und Krankenversicherung plus Evakuierungs-Schutz kommen hinzu. Die Bahamas sind ein Ruhestandsziel für gut gefüllte Depots, nicht für die Durchschnittsrente.
Wichtig: Kein EU-/S1-Fall: Der Wegzug beendet den Schutz der gesetzlichen Kassen vollständig, internationale Kranken- und Evakuierungsversicherung sind Pflichtbausteine, und die Florida-Nähe ist das eigentliche medizinische Sicherheitsnetz. Beides strukturieren wir vor dem Umzug.
Die vollständige Aufschlüsselung nach Rentenart findest Du auf unserer Schwesterseite Ruhestand im Ausland.
Konsequent null: Krypto-Gewinne von Privatpersonen sind steuerfrei, und das Land hat mit dem DARE Act einen der frühesten Digital-Asset-Rechtsrahmen der Welt geschaffen, der die Branche nach der FTX-Erfahrung von 2022 strenger, aber rechtssicher reguliert. Für Trader und Krypto-Vermögen bleibt der Standort erste Liga; die komplette Analyse findest Du auf unserer Schwesterseite KryptoSteuern.info.

Dein Umzug auf die Bahamas muss echt sein. Gerade beim Null-Steuer-Ziel prüft das deutsche Finanzamt mit Lupe: Hauptwohnsitz vollständig aufgeben, Lebensmittelpunkt nachweisbar auf die Inseln verlagern, echte Präsenz leben, ein Residency-Zertifikat ohne gelebten Alltag vor Ort überzeugt niemanden. Wer die deutsche Wohnung behält und Nassau als Briefkasten nutzt, dem geht es wie Boris Becker mit Monte Carlo.
Rechne mit dem Nachspiel: Etwa drei bis zwölf Monate nach der Abmeldung kommt regelmäßig der Fragebogen des Finanzamts mit 16 detaillierten Fragen zum Wegzug. Ignorieren raten wir ausdrücklich nicht.
Der Umzug in ein Nullsteuer-Land ohne DBA ist die anspruchsvollste Konstellation des deutschen Steuerrechts: Neben der beschränkten Steuerpflicht auf deutsche Einkünfte droht die erweiterte beschränkte Steuerpflicht mit bis zu zehn Jahren Nachgriff, und ohne Abkommen bremst kein Schiedsmechanismus.
Hältst Du wesentliche Beteiligungen an Kapitalgesellschaften (ab 1 Prozent), greift beim Wegzug die Wegzugsbesteuerung nach § 6 AStG: Deutschland besteuert die stillen Reserven Deiner Anteile, als hättest Du sie verkauft, und beim Wegzug in ein Nicht-EU-Land wie die Bahamas ist die Steuer grundsätzlich sofort fällig (Ratenzahlung nur auf Antrag gegen Sicherheitsleistung). Wer mit einer werthaltigen GmbH auswandert, strukturiert vor dem Abflug, nicht danach.
Dein Wegzug im Überblick: Deutschland, Österreich, Schweiz
Wegzugsteuer auf wesentliche Beteiligungen und bis zu zehn Jahre nachwirkende Steuerpflicht können greifen; was für Bahamas gilt, steht oben im Dossier. Wegzug aus Deutschland →
Der Wegzug nach Bahamas gilt in Österreich als Veräußerung Deines Kapitalvermögens: 27,5 % auf den Wertzuwachs, ohne den EU-Aufschub. Wegzug aus Österreich →
Die Schweiz kennt keine Wegzugssteuer auf privates Kapitalvermögen; entscheidend sind die saubere Abmeldung und die Quellensteuer auf später bezogene Vorsorgegelder. Wegzug aus der Schweiz →
Die US-Anbindung. Miami in 30 Flugminuten, New York in drei Stunden, Ostküsten-Zeitzone, US-Dollar-Bindung und Pre-Clearance der US-Einreise direkt in Nassau: Kein anderes Null-Steuer-Ziel der Welt lässt sich so nahtlos mit amerikanischem Geschäft und westlichem Alltag verbinden.
Das Wasser. Die Exuma-Bänke, Bonefish-Flats der Abacos, Tiefsee-Angeln vor Bimini (Hemingways altes Revier), das drittgrößte Barriere-Riff der Welt vor Andros und Ankerbuchten in jeder Himmelsrichtung: Für Boots-Menschen sind die Bahamas schlicht das beste Revier der Hemisphäre, und viele Bewohner organisieren ihr Leben konsequent um diese Tatsache, vom Freitags-Fischmarkt bis zur Regatta-Saison.
Klima und Kalender. Ganzjährig 24 bis 32 Grad, Wassertemperaturen nie unter 23, und ein Winter, der aus Sonne besteht, während Freunde zu Hause Schnee schippen: Der bahamaische Kalender kennt Trocken- und Hurrikan-Saison statt Jahreszeiten, und wer die Sommer-Monate flexibel plant (viele Residenten verbringen August und September in Europa), lebt klimatisch im Dauerhoch.
Die Reife des Standorts. Jahrzehnte als Finanzplatz haben Anwälte, Treuhänder, Banken und eine internationale Community hervorgebracht, die Vermögens-Themen ohne Erklärbedarf versteht; Privatschulen und Clubs inklusive. Man kauft hier kein Abenteuer, sondern eine eingespielte Infrastruktur für ein steuerfreies Leben.
Die Zahlen sind deutlich: Das Leben kostet rund 62 Prozent mehr als in Deutschland (inklusive Miete), Mieten liegen 108 Prozent darüber, Restaurants 84 Prozent, Lebensmittel 60 Prozent. Die aktuellen Vergleichswerte (Quelle: Numbeo, Stand August 2026, 1 BSD = 1 USD):
| Posten | Vergleich zu Deutschland |
|---|---|
| Gesamtkosten inkl. Miete | ca. +62 % |
| Mieten | ca. +108 % |
| Restaurants | ca. +84 % |
| Lebensmittel | ca. +60 % |
| Strom, Versicherung, Import-Waren | deutlich über Deutschland |
| Immobilien-Nebenkosten beim Kauf | ca. 10 % (VAT/Stamp) |
Vergleichswerte laut Numbeo; tagesaktuelle Details dort.
Die Faustregel: Ein Paar kalkuliert in Nassau realistisch ab 6.000 bis 8.000 Dollar im Monat aufwärts (gehobene Lagen deutlich mehr), auf Out Islands weniger Miete, aber mehr Logistik, und der Strom vom Dieselgenerator-Netz gehört zu den teuersten der Hemisphäre. Die Steuer-Null rechnet sich gegen diese Kosten erst ab substanziellen Erträgen: Wer jährlich sechsstellig Kapitalerträge oder Gewinne vereinnahmt, spart trotz Inselpreisen massiv, darunter gewinnen meist günstigere Ziele, genau diese Schwelle rechnen wir im Gespräch durch.
Was ist der beste Zeitpunkt für einen Umzug? Steuerlich zählt der saubere Jahresschnitt; klimatisch liegt der Einzugs-Korridor zwischen November und Mai, außerhalb der Hurrikan-Saison, und die PR-Bearbeitung (Standard 3 bis 6 Monate, ab 1,5 Mio. $ wenige Wochen) will eingeplant sein.
Brauche ich ein Visum? Für 90 Tage nein; danach BEATS (remote, 1 Jahr), Annual Residency oder Economic PR ab 1 Mio. $. Für die deutsche Steuer zählt der gelebte Lebensmittelpunkt, nicht der Stempel.
Was passiert mit meinem bestehenden Unternehmen? Ohne DBA erzeugt die Geschäftsführung von Nassau aus vollen deutschen Zugriff; der saubere Weg führt über Verkauf, Übergabe oder internationale Strukturen vor dem Wegzug, abgestimmt auf Wegzugsbesteuerung und erweiterte beschränkte Steuerpflicht.
Was geschieht mit meiner jetzigen Wohnung? Die Aufgabe ist zwingend, sonst endet die unbeschränkte deutsche Steuerpflicht nicht. Verkaufen musst Du nicht, vermieten reicht; warum die Wohnung in Deutschland so gefährlich ist, liest Du im Steuerwissen.
Die Bahamas nehmen am automatischen Informationsaustausch teil und erfüllen die internationalen Transparenz-Standards, das alte Offshore-Versteck-Image ist Geschichte, und genau das macht den Standort belastbar. Nach einem echten Wegzug sind die Meldungen unkritisch: Du versteuerst dann dort, wo nichts zu versteuern ist. Wie Du Konten über Grenzen hinweg sauber organisierst, zeigt Dir Freedom Banking.
Für die praktischen Fragen rund ums Auswandern haben wir eigene, ausführliche Guides geschrieben:
Banking
Konten und Banking über Grenzen organisieren
Alle Guides
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Unsere Kanzlei, die STM Corporate Group, hat schon viele Mandanten dabei unterstützt, den Lebensmittelpunkt auf die Bahamas und an vergleichbare Standorte zu verlegen. Mit unseren Büros in London, Valletta, Dublin und Austin sind wir bestens gerüstet, Dich zu begleiten, und arbeiten vor Ort mit erprobten Anwälten und Treuhändern zusammen. Die Leistungen werden individuell zugeschnitten und umfassen üblicherweise:
Im Grundsatz rechnen wir nach Aufwand ab; für manche Leistungen gelten Fixpreise. Im ersten Schritt raten wir Dir zur Buchung eines Beratungsgesprächs mit Sebastian, telefonisch, per Zoom oder Signal. Über zwanzig Jahre Beratungserfahrung und weit über hundert begleitete Unternehmer stehen hinter jedem Mandat.
Einstündiges Beratungsgespräch mit Sebastian
Steuerliche Beratung zum Umzug auf die Bahamas buchenAuf Einkommen, Kapitalerträge, Vermögen und Erbschaften: nein, es existiert keine Veranlagung. Bezahlt wird indirekt: 10 % Mehrwertsteuer, Importzölle, rund 10 % Nebenkosten beim Immobilienkauf und eine moderate Grundsteuer. Die 15-%-Mindeststeuer seit 2025 trifft ausschließlich Konzerne ab 750 Mio. € Umsatz.
Die Economic Permanent Residency verlangt seit Januar 2025 ein Investment von mindestens 1 Mio. US-$ in Wohnimmobilien (zehn Jahre zu halten); ab 1,5 Mio. $ läuft die Bearbeitung im Schnellverfahren in wenigen Wochen, sonst in 3 bis 6 Monaten. Darunter bleiben die jährlich verlängerbare Annual Residency und das BEATS-Remote-Visum.
Der Bahamas Extended Access Travel Stay: ein Aufenthalt für Remote Worker (und Studenten), beantragt online gegen überschaubare Gebühren, für ein Jahr mit Verlängerungs-Option. Für den Test des Insellebens vor der Millionen-Entscheidung ist es der eleganteste Weg, ersetzt aber keinen steuerlichen Wohnsitz-Wechsel für sich allein.
Für Privatpersonen nein: Die 2025 eingeführte Qualified Domestic Minimum Top-up Tax von 15 % betrifft ausschließlich multinationale Konzerne ab 750 Mio. € Umsatz (OECD Pillar 2). Für Privatvermögen, Family Offices und normale Firmen bleibt die Null; eine Einkommensteuer ist politisch nicht in Sicht.
Rund 62 % über Deutschland: Mieten mehr als das Doppelte, Restaurants +84 %, Lebensmittel +60 %, dazu teurer Strom und gestiegene Versicherungen. Ein Paar kalkuliert in Nassau ab 6.000 bis 8.000 $ im Monat aufwärts. Die Steuer-Null rechnet sich gegen diese Kosten erst ab substanziellen Erträgen.
Ohne DBA weiter in Deutschland (beschränkte Steuerpflicht, auf Antrag unbeschränkte Veranlagung mit Grundfreibetrag); die Bahamas besteuern sie nicht. Steuerlich ändert sich für die Rente wenig, die Rechnung dreht sich um steuerfreie Kapitalerträge gegen hohe Lebenskosten plus private Kranken- und Evakuierungsversicherung.
Die Saison (Juni bis November) ist ernst zu nehmen: Dorian (2019) verwüstete Abaco und Grand Bahama, Versicherungen haben seither deutlich angezogen, und Bauqualität plus Lage entscheiden. Nassau und die Südinseln sind statistisch seltener im Kernpfad; Notfallplan, solide Bausubstanz und gute Deckung gehören trotzdem zur Grundausstattung.
Zweigeteilt: Die etablierten Wohnlagen (Lyford Cay, Old Fort Bay, Albany, Paradise Island) sind sehr sicher und professionell organisiert, Teile von New Providence abseits davon kämpfen mit Kriminalität. Die Viertel-Wahl ist auf den Bahamas Sicherheitskonzept, nicht Geschmacksfrage, und die Community weiß sehr genau, wo man wohnt.
Investieren auf den Bahamas: letzte Chance für unbefristeten Aufenthalt zu alten Schwellen
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